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Magischer Widerstand: 16
Fadenhöchstzahl: 2
Dieses Artefakt besteht eigentlich aus zwei Teilen, nämlich dem
Schädel von Turon und dem von Murin, die jedoch eine gemeinsame
Struktur besitzen. Jeder Schädel wurde auf eine Messingplatte
aufgebracht, indem man sie einfach auf einen 4 Zoll hohen Spieß
steckte, der sich in der Mitte der Platte befand. Anschließend wurde
der Halsansatz mit der Metallplatte magisch zusammengeschweißt,
damit der Kopf nicht wieder abrutschen kann. Die Haut der Schädeln
ist alt und lederartig, und gelbe Zahnstumpen sind in ihren Mündern
zu erkennen. Aus den Augenhöhlen funkeln böse zwei dunkle Augen
heraus; es handelt sich dabei um Obsidianstein.
Turons Kopf zeigt deutliche menschliche Züge. Auf der rechten
Schläfe hat er eine nur noch schwer erkennbare vogelähnliche
Tätowierung, die etwas vom dünnen, spröden Haar, das ihm in die
Stirn fällt, verdeckt wird. Murins Kopf hat schon sämtliche Haare
verloren, außerdem fehlen sämtliche Edelsteine, die einst die
Mesingplatte verzierten. An den langen spitzen Ohren kann man
eindeutig die elfische Abstammung erkennen. Die fünf Ohrringe, die
sich in Murins linkem Ohr befanden, sind allesamt noch vorhanden;
wahrscheinlich erschienen den Plünderern die Edelsteine der
Messingplatte wertvoller.
Die Struktur dieses Artefakts ähnelt von der Form her einer Hantel,
wie sie die Kraftmenschen beim Wanderzirkus stemmen. Es sind zwei
spiegelbildlich symmetrische Strukturen vorhanden, die durch eine
lange, dünne, aber dennoch starre Stange miteinander
verbunden sind, die aus vier einzelnen, miteinander vedrillten Fäden
besteht. Jede der beiden Strukturen am anderen Ende der Stange
ähneln sich stark, sind aber nicht völlig identisch; sie stellen die
beiden einzelnen Köpfe dar, aus welchem das Artefakt besteht. Je
nachdem, welchen Kopf man besitzt, kann man nur an eine der beiden
Teilstrukturen eine Faden weben.
Jede diese Teilstrukturen ähnelt einem Totenschädel, der aus einem
Gewirr von vielen einzelnen Fäden gebildet ist. Der Faden mit Rang
eins muß in den Teil des Schädels eingewoben werden, der den Mund
bildet. Bei Rang zwei müssen auch die Augenpartien miteinbezogen
werden. Der Faden mit Rang 3 muß zusätzlich noch um den Totenschädel
geführt werden. Erst der letzte Faden mit Rang 4 erschafft die
Verbindung zwischen den beiden Schädeln und somit auch zwischen den
Teilstrukturen. Dieser Faden muß deshalb in das Gefüge aus den vier
Fäden, welche die Verbindungsstange bilden, eingefügt werden.
Rang 1
Legendenpunkte: 200
Turon und Murin waren vor der Plage heftige Gegner der Theraner. Sie
sabotierten zu jeder möglichen Gelegenheit die Bemühungen der
Theraner, die Riten des Schutzes und des Übergangs an die Bewohner
Barsaives zu verkaufen. Dadurch fügten sie den Theranern einen nicht
unerheblichen finanziellen Schaden zu, und schon bald erweckten die
beiden Adepten den Zorn des Oberherrn von Barsaive. Dieser befahl
schließlich, die beiden Verbrecher zu fangen.
Als man sie endlich gefaßt hatte, wurden die Magier Parlainths damit
beauftragt, aus den Köpfen der beiden ein Artefakt zu erschaffen, so
daß durch die Schädel eine schnelle Kommunikation über weite
Strecken möglich war. Als dies geschafft war, wurde der Kopf von
Turon nach Vivane geschickt, während der von Murin in Parlainth
blieb.
Schlüsselinformation: Wie lautet der Name des Artefakts?
Wirkung: Der Schädel gibt ein schwaches, bläuliches Leuchten
von sich. Der Adept bekommt des Talent Fremdsprachen auf Rang
1. Sollte er dieses Talent bereits besitzen, so erhält er einen
Bonus. Um diesen Effekt in Anspruch zu nehmen, muß der Adept sich
nicht ständig beim entsprechendem Schädel aufhalten; der Adept darf
sich bis zu 5 Meilen vom Kopf entfernen.
Rang 2
Legendenpunkte: 300
Schlüsselinformation: Der Mensch Turon war ein Dieb, der
zusammen mit dem Elfenscout Murin eine Räuberbande anführte. In der
Zeit vor der Plage war niemand im Gebiet südlich des Vorssees vor
den Schwarzen Elstern (so nannten sich die Räuberbande)
sicher, und noch heute findet man in alten Legenden Geschichten über
die Plünderungen der Schwarzen Elstern.
Der Charakter muß in Erfahrung bringen, welche Disziplin der Adept
angehörte, dessen Kopf er vor sich hat.
Wirkung: Der Adept kann nun erfahren, ob ein anderer
Charakter ein Adept ist, und wenn ja, welcher Disziplin und welchem
Kreis er angehört. Der Schädel erkennt dabei jede Art von magischer
Maskierung. Der Schädel muß den Charakter, über den er Auskunft
geben soll, bereist einmal "gesehen" haben. Die Schädel werden immer
die Wahrheit sagen, es sei denn, es handelt sich um ein Mitglied der
selben Disziplin, welcher der jeweilige Kopf angehört hat. (D.h.
Turons Kopf wird niemals einen Dieb verraten.)
Der Bonus bzw. Rang in Fremdsprachen beträgt nun +2 Stufen.
Rang 3
Legendenpunkte: 500
Wirkung: Es ist nun eine direkte Verbindung zwischen den
beiden Köpfen aufgebaut. Der Adept erhält außerdem das Talent
Ängstigen auf Rang 2. Sollte er das Talent bereits besitzen, so
erhöht sich sein Rang um 2 Stufen. Der Charakter muß den Kopf bei
sich führen, wenn er das Talent einsetzen will.
Rang 4
Legendenpunkte: 800
Schlüsselinformation: Murin und Turon waren zwei
Halsabschneider, die einzig daran interessiert waren, daß ihre Kasse
stimmte. Dabei war es ihnen egal, daß durch ihre Plünderungen der
Theranischen Karawanen andere Namensgeber, die auf die Schutzriten
der Theraner gewartet hatten, dem sicheren Tod ausgeliefert waren.
Als der Theranische Oberherr die beiden suchen ließ, waren schnell
einige Barsaiver gefunden, die den Theranern das Versteck der
Räuberbande mitteilte.
Der Charakter muß in Erfahrung bringen, wie die beiden Verbrecher
geschnappt wurden
Wirkung: Mit dem Faden auf Rang 4 wird nun eine Verbindung
zwischen den beiden Köpfen aufgebaut, durch die eine Kommunikation
möglich ist. Der zweite Gesprächspartner sollte sich dazu in der
Nähe des zweiten Schädels aufhalten. Will man ihm etwas mitteilen,
muß man seine Botschaft einfach dem eigenen Schädel ins Gesicht
sagen, so als würde es sich bei dem Schädel um den eigentlichen
Gesprächspartner handeln. Der zweite Schädel gibt dann genau die
Worte wieder, die der erste Gesprächsteilnehmer gesagt hat. Dabei
benutzt jeder Schädel seine eigene, geisterhafte Stimme, weshalb man
seinen Gesprächspartner nicht durch die wahrgenommene Stimme
identifizieren kann. Da der Faden die nötige magische Energie von
alleine zur Verfügung stellt, kann jede Person, unabhängig davon ob
sie einen Faden an die Struktur gewoben hat oder nicht, mit den
Schädeln kommunizieren, solange ein Faden Rang 4 eingewoben wurde.
Wer aber einen Faden an die Struktur gewoben hat, kann feststellen,
mit wem er eigentlich spricht. Dazu schaut er einfach in die Augen
des ersten Schädels. Wie durch ein Astloch blickend kann er nun
sehen, wer vor dem zweiten Schädel steht, die Perspektive entspricht
dabei genau der des zweiten Schädels.
Hat man selbst einen Faden an die Struktur gewoben, so kann man
seinen Gesprächspartner (der ebenfalls einen Faden an die Struktur
gewoben haben muß) in Kenntnis setzen, daß man mit ihm gerne
sprechen möchte. Man muß dabei leicht an den Ohren des eigenen
Schädels ziehen. Dadurch spürt der zweite Gesprächpartner ein Jucken
an den Ohren, wodurch er weiß, daß er sich zu seinem Schädel begeben
muß.
Es sei nocheinmal darauf hingewiesen, daß man selbst keinen Faden an
die Struktur der Schädel gewoben haben muß, um mit ihnen
Ferngespräche führen zu können. Es reicht schon, wenn
irgendjemand einen Faden Rang 4 an die Struktur gewoben hat.
Wenn man nicht ein bestimmtes Erkennungszeichen festgelegt hat, z.B.
vor jedem Gespräch einen kleinen Reim aufzusagen, der nur den beiden
Gesprächspartnern bekannt ist, dann kann man kaum feststellen, mit
wem man spricht, denn wenn der Schädel spricht, dann tut er dies
immer nur mit seiner eigenen Geisterstimme.
Der Stufenbonus bzw. Rang in Ängstigen beträgt nun +5.
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